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Die weisse Massai |
Ashaki
Dabei seit: 19.03.2010
Beiträge: 36
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Original von Lomes
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Original von Ashaki
Ich habe auch nicht überlegt. Wenn man verliebt ist, überlegt man nicht. Man hat nicht umsonst die rosarote Brille auf...
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Aha, so wird unüberlegtes Handeln zum Programm. Würde mich interessieren, wovon du dein Leben bestreitest, wenn du dich scheinbar nur von Gefühlen leiten läßt. Ich schätze so etwas wie "freischaffende Künstlerin", wobei mehr "frei" als "schaffend", oder dergleichen!? |
Was hat unüberlegtes Handeln mit meiner Arbeit zu tun? Ich bin ein sehr sensibler Mensch, ohne meinen Mann an meiner Seite fühle ich mich nicht wohl. Ich würde ihm überall hinterher reisen. Ich kann mich überall dort wohlfühlen, wo er ist. Er ist meine Heimat.
Ja ich bin eine von den Frauen, die sich nicht vorstellen können, ohne meinen Mann zu sein. Ich liebe meinen Freiraum, geh auch mal ein Wochenende alleine fort z.B. Ski fahren, aber ich freue mich immer auf unser Wiedersehen.
Nein mit Kunst habe ich gar nix am Hut und ich bestreite meinen Lebensunterhalt mit meiner Arbeit als Erzieherin. Inzwischen bin ich seit 25 Jahren in dem Beruf, damals hieß es noch Kindergärtnerin als ich gelernt habe... Heute leite ich eine Kindertagesstätte.
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08.04.2010 11:36 |
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jojo
Dabei seit: 19.05.2009
Beiträge: 34
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Original von karibu
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Original von jojo
Ich hatte den Film vorher noch nicht gesehen, da aber im Moment gerade meine Freundin aus Kenia hier ist, haben wir ihn uns Ostern angeschaut.
Während des Films hat sie ein paar mal herzlich gelacht und ein paar Orte und vor allem Verhaltensweisen wieder erkannt. Als wir uns danach über den Film unterhielten sagte sie dann auch für sie war das kein Film, sondern die Realität in der „typischen“ Beziehung zwischen afrikanischem Mann und Frau.
Von daher sagte sie dann auch, der Mann habe sich halt gemäß seinen Traditionen verhalten. Trotzdem habe er sich nicht klug verhalten und wisse nicht zu schätzen. was die Frau alles für ihn aufgegeben habe. Ihre gesicherte Existenz in Europa zu verlassen um im Busch ohne Komfort als Afrikanerin zu leben. Von daher fand sie es auch verständlich, dass sie wenigstens bei ihrer Hochzeit ein kleines bisschen ihrer Kultur und Träume auslebte und mit weißem Kleid heiratete.
Richtig schockiert war sie aber, als sie ein paar Kommentare lass, in denen anklingt, dass die Schuld für das Scheitern der Beziehung bei der Frau zu suchen sei und sie doch selbst schuld sei so einen Mann zu verlassen. oder sie sein Verhalten provoziert habe.
Originalzitat meiner Freundin: These Ladys must be crazy when they want to live with a man with such attidutes, maybe they are living a too god life here in germany, beeing bored and they have the funny desire to suffer and to be mistreated. |
Also erstens glaube ich, dass sich niemand wünscht, misshandelt zu werden und zweitens glaube ich auch, dass die Kenianer/Innen nicht alle Traditionen der jeweilig anderen 40 oder mehr Stämme wirklich alle kennen.
Niemand hat Corinne gezwungen, Hals über Kopf alle Zelte abzubrechen und im Busch zu leben (es fehlt im Film übrigens auch die Zeit, wo sie an der Küste gelebt hat und einiges mehr) und dann zu jammern, wie schlecht das war. Man kann die Dinge auch überlegter angehen.
Am wichtigsten finde ich aber, einmal darüber nachzudenken, dass sowohl das Buch als auch der Film nur die Sicht der Frau wiedergeben. Niemand weiß, ob das alles so stimmte und vor allem wie Lketinga die Sache sieht.
Auch mein Mann (Samburu) meinte, dass manche Dinge nicht stimmen können und wohl nur zum Zwecke der Steigerung der Interessantheitsgrades des Films/des Buchs dienen sollten.
Und an alle, die vernarrt in den Schauspieler sind: Obwohl der Schauspieler für einen Nicht-Kenianer sehr gut gespielt hat, finde ich es schade, dass man nicht einem echten Samburu oder zumindest einem Kenianer die Chance für diese Rolle gegeben hat (da soll es auch ein paar Gutaussehende geben).
LG, karibu |
Das ist mir schon klar das auch Kenianer nicht die Traditionen aller anderen Stämme kennen, aber zumindest besser als ich oder andere Nicht-Afrikaner.
Das war wie gesagt nur die spontane, persönliche Ansicht meiner Freundin. Natürlich kann man wenn man die Personen nicht kennt nur verallgemeinern aus bisherigen Erfahrungen. Meine Freundin ist Kikuyu und bedauert übrigens immer wieder, das die Traditionen ihres Tribes innerhalb der letzten zwei Generationen praktisch total verschwunden wären. Sie erzählte mir schon öfters wie schade sie es findet, dass nach ihren Großeltern zumindest in ihrem Dorf die meisten Traditionen verlorengingen, von daher hat sie Respekt vor anderen Tribes wie den Massai, die ihre Traditionen noch achten. Trotzdem kann sie es sich für sich nicht vorstellen mit einem Mann zusammenzuleben, der starr in einem archaischen Rollenbild lebt.
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08.04.2010 12:01 |
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jes

Dabei seit: 13.01.2008
Beiträge: 1.664
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Original von ceddo
Die Idee mit dem Opernhaus in Burkina Faso genauer gedsagt in Laongo etwa 60 km von Ouaga entfernt finde ich nicht so schlecht. Auch wenn es hier auch um die Verwirklichung des Traumes von Herrn Schlingensief geht.
Die ist Idee aber sehr geerdet durch den Architekten der Burkinabé ist und sehr normal und bodenständig ist. Er wird wie auch bisher auch dafür sorgen, das ausschließlich lokale Baustoffe verwendet werden und auch Arbeitskräfte schaffen, dort wo es bisher kaum welche gibt. Ich denke durch die Einbindung von Francis Kéré ist ein wichtiger Schrtitt gemacht worden um mögliche kulturelle Fehler und Mißverständnisse zu vermeiden.
Übrigens gibt es in Laongo bereits andere künstlerische Aktivitäten wie bildhauerei und ein großes Symposium für Steinmetzkunst an Granitfelsen.
Die Theater und Kunstszene in Burkina ist ziemlich aktiv und aus meiner Sicht paßt diese künstlerische Aktion sogar ganz gut dorthin.
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Freut mich zu hören, dass Du das so siehst, Du lebst doch, glaube ich, in Burkina, oder?
Ich habe letztens auch einen Filmbericht gesehen, in dem besonders von der Zusammenarbeit vor Ort die Rede war und das wirkte alles wirklich überzeugend und bereichernd für alle Betreiligten
Das würd ich mir gern mal vor Ort anschauen
__________________ Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von jes: 11.04.2010 13:50.
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11.04.2010 13:47 |
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klitat


Dabei seit: 09.03.2010
Beiträge: 41
Herkunft: [Deutschland] Köln
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| Zitat: |
[i]Original von bifini
In "Inglorious Basterds" spielt er auch mit!
Ob er da aber den gleichen Sexappeal hat...
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also hab den film jetz gesehen.. der film war ganz okay.. viel Blut aber naja.. Jacky war nur so eine Nebenrolle... hat nur französisch gesprochen und generell hat man nicht viel von ihm gesehen. Nur ein Mal an Schluss sah man ihn in richtiger Nahaufnahme und auch seine tollen Augen.. man bemerke, eine schlechte Rolle passt nicht zu unserem tollen Samburu
.....
__________________ Rien n'est plus beau que ce qui ne sert à rien car tout ce qui est utile est laid
| www.agapao-chor.de | www.tatjanakliesow.de.vu | http://www.youtube.com/user/klitat |
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11.04.2010 16:06 |
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jes

Dabei seit: 13.01.2008
Beiträge: 1.664
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| Zitat: |
Original von klitat
also hab den film jetz gesehen.. der film war ganz okay.. viel Blut aber naja.. Jacky war nur so eine Nebenrolle... |
Als mir eine Freundin erzählte, sie hätte den Film gesehen, fragte ich sie nach einem schönen Schwarzen, worauf sie sagte "da spielt doch keine Schwarzer mit"
| Zitat: |
Original von klitat
hat nur französisch gesprochen und generell hat man nicht viel von ihm gesehen. Nur ein Mal an Schluss sah man ihn in richtiger Nahaufnahme und auch seine tollen Augen.. man bemerke, eine schlechte Rolle passt nicht zu unserem tollen Samburu
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ist vor allem Verschwendung...
__________________ Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.
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11.04.2010 16:13 |
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klitat


Dabei seit: 09.03.2010
Beiträge: 41
Herkunft: [Deutschland] Köln
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Jaa absolute Verschwendung find ich auch, er war halt keine Hauptrolle, leider.. vielleicht hat es ihm was gebracht vom Bekanntheitsgrad aber denke eher weniger.. hoffe es gibt bald mehr Filme von ihm *hoff* *bet*
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11.04.2010 16:23 |
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